Das größte „Was wäre wenn…?“
- Shantoba Eicke, MA, MSc

- 14. Juni
- 3 Min. Lesezeit

Überall hört man die Frage: „Was, wenn niemand den Namen oder die Qualität einer ausländischen Universität kennt?“ Die Angst, einen ausländischen Abschluss zu machen, der den eigenen Karriereplänen im Heimatland nicht dienlich ist, ist durchaus berechtigt. Das Unbekannte ist oft so. Doch als Experten auf diesem Gebiet möchten wir Ihnen eine Welt erstklassiger, internationaler Hochschulbildung eröffnen, die Sie im In- und Ausland weit von Ihren Mitbewerbern abhebt.
Sie fragen sich zu Recht, welche Auswirkungen ein Abschluss aus den USA, Frankreich oder Schweden auf Ihre Karrierechancen beispielsweise in Großbritannien oder Singapur haben kann. Die hier besprochenen Universitäten sind jedoch vergleichbar mit Oxford, dem Imperial College London und der Northern Tennessee State University – sie sind nicht nur Universitäten, sondern international anerkannte Hochschulen. Daher sollten Sie sich im Vorfeld gründlich informieren.
Amerikanische Universitätsabschlüsse sind bei Arbeitgebern weltweit besonders begehrt. Mit über 4.000 akkreditierten Universitäten (private, staatliche und geisteswissenschaftliche Hochschulen) stehen Ihnen deutlich bessere Chancen auf einen Studienplatz an einer Top-Universität zur Verfügung als mit den gut 300 akkreditierten Universitäten in Großbritannien oder Deutschland. Eine größere Auswahl an Bewerbungen bietet Ihnen also viele Vorteile.
Die Akkreditierung selbst ist von großer Bedeutung. Wenn die Universitäten, die Sie ansprechen, weder von der zuständigen nationalen noch von einer international anerkannten Hochschulbehörde anerkannt sind, sind sie Ihre Zeit und Ihr Geld nicht wert.
Wir denken oft auch an die Attraktivität der Universität für andere. Was passiert beispielsweise, wenn andere Personen als Sie selbst Ihre gewählte Universität im Kontext Großbritanniens recherchieren? Es ist zwar gut, sich von globalen Netzwerken motivieren zu lassen, aber die Verbindungen zwischen diesen Netzwerken müssen Ihre internationale Wahluniversität mit lokalen Netzwerken verknüpfen, um Ihnen mehr soziales Kapital in Ihrer Heimat zu ermöglichen.
Eine einfache Übung, die sich lohnt, ist, die Universitäten, an denen ich studiert habe, bei Google zu suchen und die Ergebnisse anzusehen. Als ich beispielsweise nach Verbindungen zwischen meiner schwedischen Universität und Großbritannien suchte, fand ich unzählige interessante Treffer. Ich gab einfach „Universität Göteborg und Großbritannien“ ein. Besonders interessant waren die zahlreichen gemeinsamen Masterstudiengänge in verschiedenen Fachbereichen zwischen der Universität Göteborg und führenden britischen Universitäten, darunter die Universität Warwick (Top 10) und die Universität Sussex (Top 25).
Ich habe auch in Schweden recherchiert, wie die Schweden die Qualität der Ausbildung an der Universität Göteborg bewerten und darüber diskutieren. Dabei habe ich herausgefunden, dass sie zu den fünf besten Universitäten des Landes zählt, die größte Studierendenschaft Schwedens hat und über ein enormes internationales Netzwerk verfügt, das andere Spitzenuniversitäten und Unternehmen, insbesondere in Nordamerika, Europa und Ostasien, umfasst. Schweden besitzt eines der innovativsten und fortschrittlichsten Bildungssysteme der Welt, und diese positive Wahrnehmung wird mir wiederum zugutekommen.
Zum Vergleich habe ich auch meine andere US-amerikanische Universität, die University of California, Santa Barbara (UCSB), recherchiert, um deren Ranking einzusehen. Ich habe mir das amerikanische Ranking „ US News and World Report Best Colleges and Universities“ und das britische Ranking „ Times Higher Education World University Rankings“ angesehen .
Die Times bezeichnete die UCSB als die 64. beste Universität weltweit – von Zehntausenden Universitäten –, während sie in den USA die 40. beste Forschungsuniversität (von über 4.000 Universitäten) bzw. die 14. beste staatliche Universität des Landes war, laut US News. Alle Rankingsysteme stimmten darin überein, dass das System der University of California (zu dem UCLA und UC Berkeley gehören) das beste staatliche Universitätssystem der USA ist. Doch was bedeutet das alles konkret?
Rankings liefern lediglich geringe, numerische Werte, die auf teils komplexen Kriterien basieren, um die Bedeutung von Abschlüssen im riesigen lokalen und globalen Hochschulmarkt zu quantifizieren. Dies ändert sich langsam und bezieht künftig auch nicht-numerische Kriterien wie Lebensqualität, Fächervielfalt usw. mit ein. Im Kern geht es aber darum, wie Ihre Universität im Vergleich zu anderen Universitäten in den USA, Großbritannien, Asien oder Europa abschneidet – also um diejenigen, die Sie im oberen Bereich platzieren.
Ungeachtet von Rankings und Prestige werden Sie manche zukünftige Arbeitgeber und Kollegen direkt fragen: „An welcher Universität waren Sie nochmal? Tut mir leid, nie davon gehört. Ist die wirklich gut? Warum haben Sie sich nicht für eine lokale oder nationale Universität entschieden?“ Wir bereiten Sie darauf vor, diese Fragen zu beantworten und weisen Ihnen den Weg zu erstklassigen Universitäten und Colleges für Geisteswissenschaften, die Sie herausfordern, global zu denken, zu lernen und erfolgreich zu sein.
Überlasst es den weniger Abenteuerlustigen, über „Was wäre wenn?“ zu philosophieren – ihr habt eine internationale Bestimmung zu gestalten.
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